Regeln zum Kartenspiel Protein Poker

Protein Poker ist eine Spielidee aus der Kartenspiele Box »jeu-d'œuvre« von Autor Stephan C. Daniel

Über den Autor Stephan C. Daniel Zunächst werden die „Nutzen Karten“ (braun) gemischt und an die Mitspieler verteilt. Jeder Spieler erhält fünf Karten, die übrigen werden verdeckt als Stapel auf den Tisch gelegt und gespielt wird im Uhrzeigersinn. Auf den braunen Karten befinden sich Angaben zum Eiweißgehalt in Prozent. Die Prozentangabe ist die relative Energieressource pro 100 g des jeweiligen Nahrungsmittels (der Wassergehalt spielt dabei keine Rolle). Ziel ist es, möglichst viele Proteine zu sammeln. Jeder Spieler schaut sich seine Karten an und legt, wenn er an der Reihe ist, zuerst eine seiner Karten, die ihm nicht gefällt, offen auf dem Tisch ab und zieht dann eine neue vom Kartenstapel. So geht es der Reihe nach. Sobald ein Spieler – seiner Ansicht nach, über genügend Proteine verfügt (alle Werte von mindestens drei oder mehr Karten zusammen gerechnet), kann er sie sofort vor sich auslegen (dort bleibt seine „Aminosäure-Verkettung“ bis zum Schluss des Spiels liegen), er hat damit allerdings noch nicht gewonnen, denn er zieht entsprechend viele neue Karten vom Stapel. Wer bis Spielende mindestens zwei „Aminosäure-Verkettungen“ vor sich liegen hat, bekommt 5 Gramm Bonus. Sobald der Kartenstapel komplett leer ist (und auch keine abgelegten Karten gemischt und wieder verdeckt als Stapel auf den Tisch gelegt werden können), gibt es eine Entscheidung: „Spitzensportler“ wird, wer die meisten Proteine (in Gramm, zzgl. Bonus) ablegen konnte...

08. Dezember 2016

»Fazit: „Jeu-d'œuvre“ bietet vier mehr oder minder simple, aber spaßige Kartenspiele, bei denen man nebenbei auch noch was lernt. Zugegeben, die Spielmechaniken sind alle bekannt, aber die Umsetzung ist durchdacht und stylisch, daher kann ich die Kartenspielbox bedenkenlos ... empfehlen.«

Philipp Lohmann (Spiele Blogger)